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100Jahre KAB St. Josef Ossenberg

 

 

Grußwort des Bezirksverbandes der KAB

 

 

Liebe Mitglieder der KAB St. Josef Ossenberg,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

100 Jahre alt – und doch so jung in Ihren Ideen; so könnte man auch heute eure KAB beschreiben.

In der Vergangenheit haben viele Mitglieder auch eures KAB-Vereines immer wieder durch neue Ideen, neuen Mut und neues Tun die KAB erneuert, gestaltet und gelebt!

Ohne sie, die oftmals (auch unter berechtigten Klagen) mit viel Arbeit und Geduld immer wieder ihre Fähigkeiten für den Verein und den Verband eingesetzt haben, wäre die KAB nicht das was sie heute ist, - eine lebendige, politisch-denkende und handelnde Gemeinschaft. Ohne diese viele „Aktiven“ könnten sie heute nicht den hundertsten Geburtstag feiern. Ihnen sei an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ gesagt.

Doch die Arbeit wird und muss weitergehen, wenn die KAB in vielen Bereichen an einer größeren Gerechtigkeit in dieser Gesellschaft verantwortlich mitwirken will. Wir stehen heute mitten in einer fundamentalen Zeitenwende, die man durchaus mit der erlebten Umstellung vom Agrar- zum Industriezeitalter vergleichen kann. Auch jetzt gehen wir wieder in eine Zukunft, die viele Bereiche unseres Lebens ungewiss und unsicher erscheinen lässt.

Abbau des sozialen Netzes, die Arbeitslosigkeit und die Globalisierung sind nur einige Schlagworte die das belegen. Dazu kommt die steigende Flexibilisierung und Mobilität im Berufsleben, die in immer stärkerem Maße besonders die Familien belastet.

Gerade in einer solchen, erheblich veränderten Welt muss und darf das Ziel der sozialen Gerechtigkeit nicht aus den Augen verloren werden. Ohne politisches

Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, ohne den solidarischen Zusammenschluss von Vereinen, Initiativen und Organisationen kann keine demokratische Gesellschaft existieren und wird es keine lebenswerte Zukunft für alle geben. Die KAB ist stärker als viele denken, sie stellt sich auf vielen Ebenen der Gestaltungsherausforderung der Zukunft.

Unter dem Kampagnenmotto „Arbeit - Gut zum Leben“ haben wir als KAB im Diözesanverband Münster uns daher auch für die kommenden zwei Jahren auf die Fahnen geschrieben, aktiv zu werden für die gesellschaftliche und politische Wertschätzung aller Formen der Erwerbsarbeit, der Familienarbeit des Ehrenamtes und der privaten Pflegearbeit, die schließlich ein „Gut zum Leben“ sind. Eine Reihe von Veranstaltungen in den Ortsvereinen, Unterbezirken und Bezirken in unserem  Diözesanverband zeigt auch jetzt bereits deutlich, dass der Wille zum Einmischen in die Debatte für die Würde menschlicher Arbeit verbreitet ist.

 

Liebe Freundinnen und Freunde der KAB, in der KAB tut sich also etwas! Es tut sich etwas, weil es unter uns viele gibt, die überzeugt sind, etwas für Arbeit als ein Gut zum Leben  – für Solidarität und Gerechtigkeit - zu tun. Arbeit betrifft uns alle, Arbeit ist äußerst vielschichtig, an Arbeit in ihren unterschiedlichen Ausprägungen lässt sich vieles messen.

 

Im Namen des Bezirksvorstandes der KAB Wesel darf ich herzlichst zum Jubiläum gratulieren und wünsche für die Zukunft der KAB St. Josef Ossenberg immer wieder neue Ideen und Menschen, die diese für ein besseres, hoffnungsvolles Miteinander umsetzen.

 

Gott segne die christliche Arbeit!

 

 

 

 

 

Martin Mohr

Bezirkssekretär                                               

 

 

 



























































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